bluelectric Street View, Folge 6

Um den Rechtsgedanken der Panoramafreiheit nicht ganz in Vergessenheit geraten zu lassen – wenn er (der Gedanke) bzw. sie (die Freiheit) schon in der öffentlich angezettelten Diskussion über oder eher gegen Google Street View nicht mehr vorkommt -, gibt es heute eine weitere Folge der bluelectric Street View.

Zu sehen ist heute der Haupt- und Marktplatz des auch literarisch mit Recht verewigten Städtchens Rheinsberg, das noch ganz andere Ansichten zu bieten hat, die aber mit Street View (mangels street) nichts zu tun haben.

Und weil es so schön ist, und weil Street View, zumindest wenn von einer Firma Google betrieben (von all den anderen, die das auch machen, ist in der öffentlich angezettelten Diskussion seltsamerweise nicht die Rede), offensichtlich rechtswidrig und pfui-bah ist, stelle ich mal wieder meine rhetorischen Fragen:

Gegen welche Gesetze soll ich mit der Veröffentlichung dieses Bildes an dieser Stelle verstoßen haben? Und wessen Interessen habe ich in welcher Form mit dieser Veröffentlichung verletzt? Wer wird mich daraufhin verklagen? Ich frage ja nur. Weil es mich interessiert.

Wie immer veröffentliche ich auch dieses Bild, das im Februar 2009 entstanden ist, unter einer CC-Lizenz, womit es unter den Bedingungen Namensnennung / nichtkommerziell / Weitergabe unter gleichen Bedingungen von jedem verwendet werden darf.