Instant-Umstand

Watt’n Umstand, watt’ne Katerie! (Tadellöser & Wolff, immer mal wieder) Von den 40 Manntagen bin ich zwar noch weit entfernt, aber umständlich ist die Sache mit den Instant Articles für Facebook doch. Wenn da nicht die Milliarden potentieller Leser wären…

Zum ersten will Facebook mindestens 10 IA-taugliche Artikel im Feed sehen. Das erste WP-FBIA-Plugin, das ich verwendet habe, wollte aber ums Verrecken nicht mehr als vier anzeigen, auch wenn es intern herumprahlte, alle Artikel der letzten Jahre schon auf IA-Anforderungen umgebaut zu haben. So kam ich nicht weiter.

Das zweite FBIA-Plugin im Einsatz, diesmal unter Beteiligung der WordPress-Hersteller Automattic, stellt sich schon besser an. Es baut eine korrekte Verbindung zur Facebook-Seite auf, die als Ziel der IAs dienen soll, und es meckert stellvertretend für Facebook, wenn irgendwas am Feed nicht stimmt. Und es stimmt eine Menge nicht…

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Instant-Aufstand

Was bisher geschah: Seit einiger Zeit bietet Facebook Netzveröffentlichern (oder wie man Leute nennt, die im Netz veröffentlichen) die Möglichkeit, mit FBIA (“Facebook Instant Articles”) schneller auf die Mobilgeräte der Leute zu kommen. Nun bilde ich mir ein, mit einem mobiltauglichen Layout und einer WordPress-Cache-Lösung diese Ziele ebenfalls anzupeilen, aber Facebook ist eben Facebook, und Milliarden von Lesern warten nur darauf, hier mitzulesen. Mobil. Und via Facebook.

Der Dauerblogger von Berlin-Mitte probiert das schon länger aus und stellt fest, dass FBIA mangels vorgefertigter Lösungen für sein Blog eine Menge Arbeit sind. Nun muss der Mensch ja was davon haben, dass er sich noch immer nicht von der Massenplattform WordPress gelöst hat, und probiert deshalb das WordPress-Plugin für Instant Articles aus. Und stellt fest: Das wird noch eine Menge Arbeit, bis das läuft – und das für ein Gelegenheitsblog.

Und gestern erfahre ich von einer Kollegin, dass die Implementierung von FBIA bei der Tagesschau-Redaktion 40 Manntage gedauert hat habe. Na denn…

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Die Annäherung

In der Software-Hauptstadt Unterschleißheim
In der Software-Hauptstadt Unterschleißheim

Tempora mutantur, et nos mutamur in illis. Womit ich mich in die Tradition von Franz Josef Strauss gestellt hätte, der auch gerne lateinische Zitate verwendete, um seine Gegenüber zu verwirren, seine humanistische Bildung (z.T. am gleichen Gymnasium erworben wie ich!) unter Beweis zu stellen, oder aus welchen Gründen auch immer.

Inwieweit ich mich mit meinen Zeiten verändert habe, ist diesem Text von der Leserseite aus (also von Ihrer) nicht sofort anzusehen. Beim Schreiben blicke ich aber auf den Bildschirm eines Rechners, auf dem Windows 10 läuft, und in der Taskleiste (oder wie das bei Windows heißt) ist auch das eine oder andere Icon eines Microsoft-Programmes (oder einer dito App) zu sehen. Und ich fühle mich dabei noch nicht einmal so unwohl, wie ich das von mir als langjährigem Linux-User erwartet hätte: Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist Windows 10 ein ausgereiftes Betriebssystem, besser zu administrieren als Windows XP (das letzte Windows, bei dem ich das versucht hatte) und wesentlich besser zu bedienen als Windows 8 (das Windows, mit dem ich den Laptop gekauft hatte). Und das allgemein verbreitete Gemunkel über das Spionagesystem Windows? Sowas soll es woanders auch geben, und während Microsoft nicht gerade übertransparent zu der Sache steht, lässt sich Windows doch so einstellen, dass der Mensch damit leben kann. Also: Verdammt, nun macht endlich dieses Windows 10 Upgrade!

Aber darum ging es bei meinem Redaktionsbesuch gestern in Unterschleißheim bei München ja gar nicht.

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Ich geb’s auf

Was? Nein, nicht das Führen eines Weblogs. Nicht, an das Gute im Menschen zu glauben (obwohl…). Nein, ich gebe es auf mit meiner einsamen Kampagne für gesicherte E-Mail. Es wäre zwar übertrieben, zu behaupten, dass das Thema keine Sau interessiert – immerhin gucken regelmäßig vereinzelte Säue auf meine Tabelle der sicheren Mailanbieter, auf die deshalb hier noch ein letztes Ma(i)l verlinkt sein soll. Aber im wirklichen Leben sind – mit einer einzigen Ausnahme! – die verschlüsselten Mails, die ich so austausche, des Inhalts, dass es klappt mit der Verschlüsselung, hurra! Alle anderen Nachrichten kommen unverschlüsselt.

Und beim kürzlichen Ausmisten meines Adressbuches habe ich festgestellt, dass die allermeisten meiner Kontakte eben nicht bei den in der o.a. Liste verlinkten Anbietern mailen lässt, sondern bei den großen Anbietern – die Mehrheit dieser User bei GMail, GMX, Yahoo! und AOL (Leute kenn’ ich…).

Die Entwicklung hat einen anderen Weg genommen. Mail-Verschlüsselung war und ist zwar sicher, aber umständlich wie der Erwerb einer Bahnfahrkarte im Internet. Viel einfacher sind die sicheren unter den Messengern, also Signal (Android, iOS), Threema (Android, iOS) und auch WhatsApp. Alle bieten End-to-End-Verschlüsselung, wenn auch weniger leicht überprüfbar als die Kombi Mail/PGP, alle sind von Kryptofachleuten geprüft, und sie bieten inzwischen auch die Möglichkeit für verschlüsselte “Telefon”-Gespräche und die Option, Anhänge verschlüsselt zu übertragen. Sie sind nach dem Stand der Dinge die sicheren Kommunikationswege der Gegenwart, nicht die gute olle E-Mail. Ich habe verstanden.

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