Wg. r:p

Allüberall auf den Tannenspitzen in den Blogs (hier, hier, hier…) steht schon, wie die dazugehörigen Blogger/in die ersten drei Tage der nächsten Woche verbringen wollen. Na, auf der rpTEN, wo denn sonst? Weil ich meinen Brecht gelesen habe (zumindest ausschnittweise: „Ja, mach nur einen Plan…“), habe ich auch schon einen vollen r:p-Kalender. Einen sehr vollen, denn weglassen kann und werde ich immer noch. Und an diesem und den oben verlinkten Kalendern sehe ich, dass es nicht nur eine re:publica gibt, sondern mehrere zugleich, und dass es gute Chancen gibt, die ganzen drei Tage über das Gelände zu laufen und niemanden zu treffen, den man kennt. Noch besser sind – das zeigen die Erfahrungen – dagegen die Chancen, doch jemand zu treffen, den man kennt. Und sei es, dass man zu einer Veranstaltung tigert, auf der die- oder derjenige spricht.

Egal – so sieht mein Plan aus, zusammengestellt unter den Gesichtspunkten professioneller wie persönlicher Interessen und unter dem Einfluss des Wissens, dass mein Arbeitgeber mir das Ticket bezahlt, subject to change without notice:

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The OS That Shall Not Be Named

Ich weiß genau, wie viele unter Ihnen den vorhergehenden Beitrag über ein vom Scheitern bedrohtes Systemupgrade gelesen haben. Und es kann einfach nicht sein, dass alle 23, die den Beitrag gelesen haben, diesen einen Satz überlesen haben, in dem es da heißt:

Zum Glück hat der Mensch nebenbei noch ein Notebook, auf dem – aber das ist eine ganz andere Geschichte – Windows 10 läuft, und auf dem sich problemfrei ein Ubuntu-Install-Stick erzeugen ließ.

Umso dankbarer bin ich der 23köpfigen Leserschaft des Beitrages, dass sie über den Inhalt des Relativsatzes im eben zitierten Zitat großzügig hinweggegangen ist, anstatt einen mittleren stink zu raisen. Denn es weiß doch jeder, der hier auch nur ansatzweise mitliest, dass ich außer unixoiden Betriebssystemen nichts gelten lassen mag.

Screenshot Windows 10

Windows 10 – weil es geht

Wie also konnte es zu der hier abgebildeten „wundervollen Katastrophe“ (O. Waalkes) kommen?

Dass ich im Laufe der Zeit immer wieder Geräte kaufe, auf denen ein Betriebssystem aus Hause Microsoft vorinstalliert ist, ist kaum zu vermeiden, solange ich keinen Mac kaufe. Im Allgemeinen jedoch starte ich besagtes Windows nicht ein einziges Mal, sondern bügele sofort ein Linux-Betriebssystem darüber. Das mache ich nicht nur, weil Windows des Teufels ist; die Hersteller anderer Betriebssysteme haben das Übervorteilen ihrer Kundschaft nicht weniger zum Geschäftsprinzip gemacht als Microsoft. Yes, Apple, yes, Google, I’m looking at you! Der Grund für meine Windows-Abneigung ist einfach der, dass ich mich mit unixoiden Systemen (Linux, in Grenzen auch OSX) besser auskenne und sie für leichter beherrsch- und konfigurierbar halte.

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16.04 LTS

Ubuntu 16.04 LTS

Ubuntu 16.04 LTS

Never touch a running… ach, scheiß doch der Hund drauf. Was nützen kluge Sprüche, wenn der Support für die Vorgängerversion gerade noch drei Monate läuft und am Upgrade spätestens im Juli kein Weg mehr vorbeiführt?

Also: Gestern abend ein Vollbackup des bestehenden Systems gemacht und danach die Updatemaschine von Ubuntu angeworfen. Und was tut das Schicksal?

So reibungslos in der Vergangenheit Versionsupdates von Ubuntu und Ubuntu-Ähnlichen in diesem Haus abgelaufen waren, so holprig war es diesmal. Während der Installation beballerte mich Ubuntu mit Meldungen, dieses und jenes habe nicht installiert werden können, und ich könnte am Ende mit einen unbrauchbaren System dasitzen, aber das Update würde erst mal weiterlaufen. Super.

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Krypto. Oder auch nicht.

WhatsApp verschlüsselt. Oder auch nicht.

WhatsApp verschlüsselt. Oder auch nicht.

Hurra, hurra! Ein (Etappen-) Sieg in den Crypto Wars 3.0: WhatsApp, früher der notorisch unsichere Messenger im Besitz des Facebook-Konzerns, hat jetzt die Komplettverschlüsselung für alle Geräte (bisher: nur Androiden) und alle Formen der Kommunikation (bisher: nur Einzel-Chats) aktiviert und damit auf einen Schlag über eine Milliarde WhatsApper zu Nutzern von top notch Kryptographie gemacht (und sich die law enforcement angecies dieser Welt zum bitteren Feind).

Nur: Nein. (Jedenfalls nicht ganz – siehe weiter unten.)

Wir erinnern uns: Vor einem Jahr oder so hat WhatsApp sich mit Open Whisper Systems zusammengesetzt, den Anbietern des Krypto-Messengers Signal, und deren Verschlüsselungstechnologie, approved by Edward Snowden, zunächst in seine Android-App eingebaut. Nachteil eins dabei war, dass die iOS-App zunächst ausgeschlossen war, Nachteil zwei, dass auch Android-Nutzer nirgends erkennen konnten, ob ihre Kommunikation jetzt verschlüsselt ist oder nicht.

Das ist jetzt anders, wie es im Open Whisper Blog heißt:

Over the past year, we’ve been progressively rolling out Signal Protocol support for all WhatsApp communication across all WhatsApp clients. This includes chats, group chats, attachments, voice notes, and voice calls across Android, iPhone, Windows Phone, Nokia S40, Nokia S60, Blackberry, and BB10.

Hurra. Nur: Nein.

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