Billy Wilder und ich

Von Billy Wilder heißt es, er habe – wie viele Kreative – immer einen Notizblock in Griffweite neben seinem Bett gehabt, um gute Filmideen möglichst gleich aus einem Traum heraus notieren zu können. (Ich habe ja nur einen Tablet PC, um Textfragmente wie dieses aufschreiben zu können…)

Eines Nachts (wieso eigentlich “eines“? Ist die Nacht nicht weiblich?) habe nun Wilder, so die Anekdote, einen wunderbaren Filmstoff geträumt, den perfekten Film sozusagen, und noch im Halbschlaf die Kernidee dieses Films notiert. Am nächsten Morgen dann – Achtung, Pointe! – sei er doch sehr erstaunt gewesen, als Idee für seinen perfekten Film nichts anderes auf dem Notizblock vorzufinden als…

Boy meets girl.

Schade, dass diese perfekte Idee so oft so schlecht umgesetzt wird.

Ja, auch im Kino.