Back in the EU

Schöne Grüße aus Schiphol, dem niederstländischen aller europäischen Zentralflughäfen. Und ich habe Euch allen etwas mitgebracht aus den US of A – Erkenntnisse nämlich:

Nach vier Jahren Abwesenheit fühlt sich auch die alte Heimat nur noch bedingt heimatlich an. Alles ist noch vertraut, aber der Lebensmittelpunkt hat sich deutlich verlagert. (Hier unauffälliges Winken an den neuen Lebensmittelpunkt einsetzen)

Auch in den US of A ist das Benzin inzwischen ungeheuer teuer. Immer noch billiger als in Good Old Europe, aber dafür saufen die Autos auch mehr.

Immerhin gibt es den Chinesen in der M Street (NW) noch, und das Kung Pao Chicken schmeckt wie eh und je. Gut.

Auch die Burger der Five Guys sind noch immer hervorragend, auch wenn (oder weil) die fünf Jungs inzwischen die ganze Ostküste der US of A beburgern und nicht nur den Großraum Washington. Nur an ihrem Erscheinungsbild im Netz könnten sie noch arbeiten.

Coca Cola schmeckt, wenn in Washingtoner Bars, Kneipen, Restaurants getrunken, wie aus’m Schwimmbad. Weil die Washingtoner Wasserwerke immer noch zuviel Chlor ins Trinkwasser schmeißen.

Der berufliche Wechsel vom Korrespondenten-Schreibtisch hin zum IT-Menschen hat auch die Prioritäten leicht verschoben – ich habe noch zwei ungelesene Lokalzeitungen im Gepäck. Wäre mir früher nie passiert.

Jemand anderen am ehemals eigenen Schreibtisch sitzen zu sehen, hat etwas Seltsames an sich.

Gut, wieder hier zu sein. Und in zwei Stunden geht der Flug nach Berlin.