Auf der Suche nach dem verlorenen Hirn

Gerade bei einem Herrn aus Neukölln gelesen (oder ihm nach der Lektüre glattweg unterstellt), dass er das gleiche Problem hat wie icke: viele Gedanken, aber wenig Ordnung. Gut, dass besagter Herr von einer möglichen Lösung für das Problem gehört hat und diese Lösung näher angucken will: DEVONthink. Womit die Geschichte schon ein Ende haben könnte.

Für besagten Schockwellenreiter vielleicht, aber nicht für mich, denn isch ‚abe gar keinen Macâ„¢, und DEVONthink gibt es für weniger exklusive Betriebssysteme nicht. Blöd, blöd, blöd.

Für mich bedeutet das: zurück auf Los. Und da war ich schon öfter – denn die Suche nach einem Gedankensortierinstrument beginnt ja nicht erst an diesem Dienstagmorgen.

Getestet habe ich schon (in mehreren Versionen) The Brain – und es grundsätzlich für gut und in seiner kreiselhaftigen Aufmachung auch meinen Gedankengängen sehr ähnlich befunden. Problem: The Brain gibt es für Windows – und arbeitet vor allem mit Microsoft-Programmen eng zusammen. Sprich: Links werden im Internet Exploder aufgemacht, mailto:-Adressen öffnen Outlook Express, Office-Dateien lassen sich nicht mit OpenOffice verknüpfen. Sowas passt mir nicht.

Außerdem gibt es da noch die Tatsache, dass ich im Innersten ein Linux-User bin, demnächst auch auf meinem Windows-Notebook Linux installieren will und deshalb The Brain gar nicht uneingeschränkt nutzen kann. Auftritt FreeMind: ein java-basiertes Mind-Mapping-Tool, das ich ebenfalls schon mehrfach getestet habe. Es läuft unter Windows ebenso gut wie unter Linux (und vermutlich OS X), und es ist Open Source Software. Aber…

Also, entweder sind meine Gedanken doch nicht kompliziert genug, oder FreeMind bedient sich umständlicher, als es sein müsste. Sprich: Meine Gedanken bleiben weiter ungeordnet.