Auf der Coach-Couch

Nun komm ich mir zwar etwas komisch vor, wenn ich ein Blog von jemand checken soll, der ungefähr so lange bloggt wie ich und der als ich halbwegs in Fahrt kam, längt ‘deutsche A-List’ oder doch zumindest in den ersten fünf Blogjahren sowas wie ein ‘Referenzblogger’ war, den man immer nennen musste, wenn von deutschen Bloggern die Rede war – bis dann die ‘2. Generation’ hochkam: Spreeblick, MEX/Basicthinking und so. Der sozusagen im heimatland der Bloggerei das Ganze hautnah mitbekommen hat am Anfang und der auch noch ne well-Adresse angibt als Kontaktmail *) – aber ich tu mein Bestes

Oliver Gassner via blog.oliver-gassner.de

Mit diesen schmeichelhaften Worten (A-List? C’mon!) beginnt Oliver Gassner den Blogcheck, um den ich ihn, ratlos über den Zustand von bluelectric.org, gebeten hatte.

Den kompletten Test-Text gibt es hier, die Quintessenz lautet wie folgt:

a- Taggen
b- Ergebnis als ‘Nebentitel’ des Blogs
c- schauen, welche Posts ‘erwünschte’ Effekte bringen – was immer diese sind
d- Strategie und Taktik entwickeln um mehr dieser Postings mit Wunscheffekt zu produzieren

OK. Zum Taggen war ich meist zu faul – umso mehr, als ich meine Blogposts einen Umweg über posterous.com machen lasse, um die Inhalte automatisch richtig formatiert und verteilt zu bekommen. Nun kennt posterous.com zwar Tags und stellt sie auch dar, gibt sie aber nicht weiter – auch nicht an WordPress, was das eigentliche Blog befeuert. Umso peinlicher ist mein Nicht-Taggen, weil ich im bezahlten Teil meines Lebens gerade allen furchtbar auf die Nerven gehe mit meinen Predigten, wie wichtig Metadaten – und damit auch Tagging – im Netz sind.

Ich werde mich bessern – und dann, wenn wieder ein paar Tags zusammengekommen sind, auch Punkt b umsetzen. Die Punkte c und d widersprechen ein wenig dem entspannenden Speedblogging ohne Sinn und Konzept, wie ich es hier betreibe, sollten aber lohnend genug sein, sie zu beherzigen.

Vielen Dank, Oliver, für den Blogcheck und die Tipps!

Via web von Bluelectric ePost