Angebot. Nachfrage?

Das schöne am Schreiben über elektronische Verschlüsselung, wie zuletzt auch hier verstärkt geschehen, ist ja, dass sich immer ein paar Interessenten finden, die dann PGP oder vergleichbares installieren und mit Begeisterung ausprobieren.

Das blöde daran ist, dass das oft Menschen sind, mit denen man meist auf anderen Wegen kommuniziert, so dass sich die eifrig ausgetauschten, perfekt (?) verschlüsselten Nachrichten vor allem damit befassen, ob es geht.

Immerhin: Es geht.

4 Gedanken zu „Angebot. Nachfrage?“

  1. Also in meinem Blogumfeld haben sich seit den NSA-Enthüllungen immerhin 9 Leute gefunden, mit denen ich (nach Möglichkeit) nur noch verschlüsselt maile. Manchmal geht’s halt nicht, wenn ich oder die Leute mobil unterwegs sind, aber meistens reden wir PGP.

    Leider hat sich im „normalen“ Sozialumfeld wieder NIEMAND gefunden, der/die Lust auf und Interesse an PGP gezeigt hat. Wie immer. Die Normalos pennen weiter.

    • Mobil geht’s schon auch. Ich empfehle für Androiden K-9 oder Kaiten zusammen mit AGP. Wobei die Frage bleibt, ob man seinen privaten Schlüssel auf einem Gerät speichern will, das verloren gehen kann.

  2. Ja, GEHEN tut das schon, nur scheitern die meisten halt an der Installation. Und wenn man dann (wie ich) auf Reisen manchmal auf einen Webmailer angewiesen ist, hat man verloren, oder gibt es PGP schon für RoundCube? Ist ja auch nicht so wild. Ich verschlüssele eh nur, um mich verdächtig zu machen 😉

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