Amok, just 2 cents

Guns don’t kill people. People do.

Dieser Spruch, bekannt aus den intelligenzlosen Rechtfertigungsargumentationen US-amerikanischer Waffenliebhaber, regt mich grenzenlos auf. Aus einem Grund: Nicht weil er intelligenzlos und arrogant sei (wobei das durchaus auch der Fall ist) – sondern weil er, egal von wem er gebraucht wird, nicht ohne Wahrheit ist, verdammt noch eins.

Nicht die Waffe des Amokläufers hat Menschen getötet. Sie hat es ihm nur leicht gemacht. Der Tod – in Form von schnell fliegenden Metallklumpen – kam aus der Hand eines vermutlich geistig schwer in Unordnung gewesenen Menschen.

Beschleunigt wurden die Geschosse von einer Maschine, der Waffe. Auf die Reise geschickt wurden sie von dem Schützen.

Ja, ich bin für scharfe gun control. Ja, ich bin dagegen, dass in den Heimen eines zivilisierten Landes Waffen herumliegen – ob weggesperrt oder nicht. Aber Waffenverbote ändern nichts an dem, was in den Gehirnen potentieller Täter vor sich geht. Und das ist ungleich bedrohlicher als ein kaltes Stück perverser Ingenieurskunst.

Dort ist anzusetzen. Und das ist nicht mit ein paar rasch durchgewinkten Gesetzen getan.

Auch anderswo schlägt man in die gleiche Kerbe.

Via web von Bluelectric ePost