Alles auf Anfang!

Sog. default themes werden gemeinhin gewaltig unterschätzt. Ob es nun damit zu tun hat, dass man seit Zeiten bloggt, in denen man zunächst ein Design bastelte und es dann in einem der damals üblichen Blogpakete umsetzte, oder damit, dass man, weil man eben noch nicht so lange bloggt, es einfach gewohnt ist, mit sogenannten themes (um das noch merkwürdigere Wort skins, das zumindest zeitweise in diesem Zusammenhang zu hören war, zu vermeiden) zu arbeiten – jedenfalls bekommt jedes neue Blog erst einmal ein mehr oder weniger gelungenes „individuelles“ Aussehen, und sobald sich der Eigner langweilt, ein neues, und noch eins, und noch eins…
 
Ausnahme: Der Schockwellenreiter, dessen Aussehen sich seit den Tagen von EditThisPage.com nicht verändert hat – sogar vowe.net habe ich schon öfter (=einmal) beim Redesign erwischt.
 
Ja, äh… Wie gesagt: Default themes werden gewaltig unterschätzt. Dabei haben sie Vorteile: Sie sind ausgereift, haben meist keine Bugs mehr, und alle (WordPress-)Plugins sind in ihnen ausreichend getestet und erfordern keine Anpassungen mehr. Und sie lenken nicht unnötig vom inhalt ab.
 
Und schliesslich: Wer hat denn sein eigenes theme auf seiner Facebook-Seite? Wer würde soweit gehen, ein schlichtes Hintergrundbild auf Twitter oder MySpace als theme zu bezeichnen? Was ist so falsch an einem schlicht-schönen Grundaussehen eines Posterous-Blogs?
 
Eben. Content rulez! Bis zum nächsten Redesign.

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