All-in-Two

Schon seit ein paar Tagen sind diejenigen, die noch mit guten Augen im Netz unterwegs sind, irritiert von einem orangefarbenen Fliegendreck auf meinen Avatarbilderchen. Ein genauerer Blick zeigt: Der Fliegendreck ist das Logo der populären Linux-Distribution Ubuntu.

Und was will uns der bis zum Beweis des Gegenteils mutmaßliche Künstler damit sagen? Schließlich ist er seit Jahren bekennender Mac-User, so sehr, dass er vorübergehend sogar seinen Dell Mini 9 zum Hackintosh machte…

Nun, der Trend geht zum Zweitsystem (oder, wenn wir den Mini mit einrechnen, zum Drittsystem). Während der Mac Mini ausgeschaltet neben dem Monitor auf meinem Schreibtisch steht, hat sich ein ASUS EeePC von hinten an selbigen herangewanzt und klebt seit heute Abend an der Rückseite des Monitors. (Der hat zum Glück zwei Eingänge, wodurch mir mühsames Gefrickel beim Rechnerwechsel erspart bleibt.)

Und so habe ich den Abend nach einem ziemlich anstrengenden (und mich deshalb an dieser Stelle auch etwas sprachlos machenden) Fortbildungsdings damit verbracht, dem Asus ein anständiges Betriebssystem (Ubuntu 10.4, 64bit) beizubringen – und mir, wie man dem proprietären nVidia-Treiber mitteilt, er solle doch die volle Auflösung des Monitors ansteuern (Hinweis: Bildwiederholfrequenz von „auto“ auf 60 Hz umstellen, dann klappt’s auch mit dem Nachbarn Monitor!).

Soweit ist der Asus genau das, was er sein soll: ein kleines, leises, hoffentlich stromsparendes Maschinchen für die quelloffenen Momente des Lebens. Für die anspruchsvolleren Aufgaben habe ich ja den Mac. Und damit gute Nacht!

Update: Und das ist auch die Nacht, in der OSX auf die Version 10.6.4 aktualisiert wird. Aber das muss an dieser Stelle wahrscheinlich bis morgen warten.