Ach nee, 1&1…

…schon wieder ein Fehler im System, wa? Im April bist du einem bekannten deutschen Mitblogger in meinem Namen auf die Nerven gegangen, indem du glattweg gelogen behauptet hattest, ich wolle mit ihm „bequem über Text-, Sprach- und Video-Nachrichten kommunizieren“.

Das stimmte schon damals nur sehr bedingt, weil ich mit vowe kommuniziere, wann, wo und wie ich will, ihn aber keineswegs dazu überreden will, irgendwelche gebrandete Instant-Messaging-Dinger herunterzuladen. Wir sind beide erwachsen und wissen selbst, wo wir die Software unserer Wahl finden.
Nun gut, damals kam eine entschuldigende Nachricht von dir, 1&1, und irgendwie fühlte ich mich ein klein wenig mitschuldig, hatte ich doch kurzfristig einen Account bei der dir gehörenden Mailverschicke GMX eröffnet und wieder geschlossen.
Nun habe ich das in der vergangenen Woche noch einmal getan, weil ich – wieder, um etwas auszuprobieren – eine Mailadresse außerhalb des blauelektrischen Universums benötigte. Und nun dürfen wir alle dreimal zweimal einmal raten, wer heute in meinem Namen von 1&1 aufgefordert wurde, sich den 1&1 MultiMessenger (nur echt mit dem Deppen Leerzeichen™!) herunterzuladen…
Richtig: vowe.
Diesmal, 1&1, weiß ich, was ich getan, und vor allem, was ich nicht getan habe. Ich habe vowe nicht als einen meiner Kontakte aufgelistet. Ich habe ihn nicht eingeladen. Ich habe dir, 1&1, nicht zu erkennen gegeben, dass du in meinem Namen, mit meiner bei GMail gehosteten Mailadresse (nicht etwa mit meiner Kurzzeit-GMX-Adresse!) Werbung machen darfst.
OK,1&1, du hast gewonnen. Wenn ich demnächst, zu welchen Zwecken auch immer, kurz-, mittel- oder langfristig, premium oder für umme, eine Mailbox brauche, dann gehe ich zu Yahoo! oder so, und lasse Deine Mailversenderia GMX in Ruhe. Damit sie meine Kontakte in Ruhe lässt.