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Nun habe ich es doch geschafft, den Fernseher auszuschalten. 24 h Berlin hat mich insgesamt neun Stunden lang gefangen gehalten – Menschen in dieser Stadt, große, wichtige, kleine, ganz normale Menschen, solche, denen man im Leben nicht begegnen möchte, und solche, die man in den Arm nehmen und so schnell nicht wieder loslassen will.

Ist schon eine sehr lebendige Stadt, in der wir leben, eine glatte und gleichzeitig kaputte, eine bedrohlich kalte und doch warme Stadt, eine bunte, kreative und dann wieder todtraurige Stadt… ach, was solls. Ist eben Berlin.

Neun Stunden also, einmal vier, einmal fünf Stunden am Stück. Und jetzt die feste Absicht, die DVD-Box zu kaufen, wenn sie rauskommt (das Buch zum Film
– Amazon-PartnerNet-Link! – ist offensichtlich schon in Arbeit). Und gerade eben festgestellt, dass wir nur gebannt vor der Glotze gesessen haben und den ganzen Twitter- und Liveblog-Kram drumherum ausgelassen haben.

Soll noch einer sagen, dass das Fernsehen als Medium tot sei. Ist es nicht.