ich bin ja nahezu begeistert, wenn sich einer von Euch hinsetzt und offenbar manuell einen zehn(!)zeiligen Kommentar zu diesem Beitrag verfasst, der sprachlich korrekt ist (der Kommentar, nicht der Beitrag. Doch, der natürlich auch.) und sich sogar inhaltlich mehr oder weniger mit dem Bahnfahren befasst.
Die Begeisterung geht aber nicht so weit, dass ich die mit dem Namen des Kommentierers verknüpfte Adresse nicht von früheren, leichter erkennbaren Spamversuchen her wiedererkannt hätte. Was den Kommentar genauso zum Spam macht wie die willkürlich zusammenkopierten deutschen oder thematisch völlig zusammenhanglosen englischen Kommentare.
Ihr habt nun die Wahl, Spammer. Oder nein, ich habe die Wahl. Ich kann nun die angegebene Adresse einfach löschen und Euren Kommentar ohne Verknüpfung auf Eure unegalen Angebote freischalten. Ich kann den Kommentar auch so freischalten, weil dank rel=nofollow Google & Co Eure Adressen ohnehin ignorieren, setze dadurch aber echte Menschen dem Risiko aus, versehentlich den Link zu Euren unegalen Angeboten anzuklicken. Oder ich lösche auch inhaltlich (mehr oder weniger) sinnvolle Kommentare, wenn sie – und sei es noch so mühevoll – in Spam-Absicht abgegeben werden.
Wisst Ihr was, SEO-Spammer? Ich entscheide mich fürs Löschen. So einfach ist das.
Update, vier Tage später: Der Lacher des Tages stammt von einem der angesprochenen SEO-Spammer, der gerade versucht hat, diesen Beitrag zu kommentieren, indem er den ersten Absatz (bis “…Bahnfahren befasst.”) kopiert und in das Kommentar-Textfeld einklebt. Sprachlich und thematisch korrekt. Und trotzdem wird er gelöscht. Nice try.
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