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	<title>K. [Journal]</title>
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	<description>Weblog von Konstantin Klein, Berlin</description>
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		<title>Wenn ich nachts nicht schlafen kann&#8230;</title>
		<link>http://konstantinklein.com/test-der-neuen-google-maps/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 23:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;sah Georg Kreisler, der diese Formulierung auch schon mal benutzt hat, gern zum Fenster raus und beobachtete zwei alte Tanten beim Tangotanzen. Ich kann heute nacht auch nicht so schlafen, wie ich will &#8211; ich bin für einen Schlaftest voll &#8230; <a href="http://konstantinklein.com/test-der-neuen-google-maps/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sah <a title="Wikipedia.org: Georg Kreisler" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Kreisler">Georg Kreisler</a>, der diese Formulierung auch schon mal benutzt hat, gern zum Fenster raus und beobachtete zwei alte Tanten beim Tangotanzen. Ich kann heute nacht auch nicht so schlafen, wie ich will &#8211; ich bin für einen Schlaftest voll verkabelt &#8211; Foto existiert und wird in einem anderen Zusammenhang sicher noch einmal an dieser Stelle veröffentlicht. Die Vollverkabelung zum Zweck des Schlaftests &#8211; warjaklar &#8211; verhindert denselben schon seit einer halben Stunde recht wirkungsvoll.</p>
<p>Egal, denn:</p>
<div id="attachment_870" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://konstantinklein.com/test-der-neuen-google-maps/screenshot-2013-05-17-at-00-44-00/" rel="attachment wp-att-870"><img class="size-full wp-image-870" alt="Google Maps kennt St. Oberholz" src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/Screenshot-2013-05-17-at-00.44.00-e1368744388786.png" width="600" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Google Maps kennt St. Oberholz</p></div>
<p>Ja, gerade fand ich in meiner Mailbox eine Einladung von Google, mir doch mal Google Maps in der 2013er Edition anzugucken (so exklusiv können solche Einladungen also nicht sein &#8211; <a title="The new Google Maps" href="https://maps.google.com/help/maps/helloworld/desktop/preview/"><em>get yours here</em></a>). Und um den Schlafrecorder mit allen Anzeichen der Aufregung vollends zu irritieren, habe ich das auch gleich gemacht &#8211; an einem Live-Beispiel, das die gesamte Leserschaft leicht nachvollziehen kann (s.o.).</p>
<p><span id="more-871"></span>Das <a title="St. Oberholz" href="http://sanktoberholz.de">St. Oberholz</a> wird fehlerfrei gefunden, lustigerweise mit den beiden Begriffen <em>cheese cake</em> und <em>laptop</em> getaggt, was nicht die schlechteste Beschreibung ist. Dazu wird mir die Kritik von Fabian N. (4 Sterne von 5 möglichen) aus meinen Google+-Kreisen sofort angezeigt, zusammen mit Links zu 62 weiteren sowie reichlich Fotos aus St. Oberholz und Umgebung. Weil ich selbst schon im St. Oberholz war, lese ich sie nicht bzw. gucke sie mir nicht an, sondern lasse mir von Google Maps den schnellsten Weg dorthin anzeigen: 29 min. mit dem Auto, das ich nicht habe, 44 min. mit der S-Bahn, die um diese Zeit nicht fährt, und 2 Std. 49 min. zu Fuß. Das Fahrradsymbol ist ausgegraut.</p>
<p>Bleibe ich eben hier, obwohl ich mit dem Kabelsalat um Kopf und Brust sicher gut dorthin gepasst hätte.</p>
<p>Links unten im Screenshot ist ein kleines Quadrat mit der Aufschrift &#8220;Erde&#8221;, was die wörtliche Übersetzung des englischen Wortes <em>earth</em> wie in &#8220;Google Earth&#8221; ist. Ein Klick darauf verdunkelt das Browserfenster dramatisch, und es wird die Satellitenansicht eingeblendet. Auch eine Schrägansicht gibt es, aber nicht im schicken Flyover-Stil, den iOS-Nutzer von ihren Satellitenbildern kennen.</p>
<div id="attachment_879" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://konstantinklein.com/test-der-neuen-google-maps/screenshot-2013-05-17-at-01-41-48/" rel="attachment wp-att-879"><img class="size-full wp-image-879" alt="Flachberlin" src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/Screenshot-2013-05-17-at-01.41.48-e1368747806704.png" width="600" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Flachberlin</p></div>
<p>Beachten Sie bitte, dass Google weiß, wo Arbeit auf mich wartet (Hinweis: Links oben im Bild).</p>
<p>Das ganze funktioniert in Google Chrome (und vermutlich auch Chromium) auf dem Rechner, unter Android meldet sich die aktualisierte Maps-App;<del> mein Firefox dagegen wird noch mit der klassischen Version bedient, mit dem altbekannten Routenplaner, und ohne Fabian N.s Besprechung an prominenter Stelle</del>. <strong>Korrektur:</strong> Ich hatte vergessen, mich im Firefox mit meinem Google-Konto anzumelden; selbstverständlich lassen sich die neuen Maps auch dort aufrufen, sie klemmen aber, sagen wir: ein wenig. Die Infos werden angezeigt, die Karte selbst nicht, was für eine Kartenanwendung zumindest ungewöhnlich ist.</p>
<p>Google personalisiert also mal wieder. Das kann man bedenklich finden oder furchtbar, und ich bin sicher, beides in den nächsten Tagen lesen oder hören zu können. Aber das ist nun mal Googles Kerngeschäft (also nicht, die Welt für den kleinen Egozentriker aufzubereiten, sondern ihn, den Egozentriker, mit Informationen zu versorgen, die ihn interessieren könnten), und darin ist es gut.</p>
<p>Aber um diese Zeit ist das St. Oberholz ohnehin zu (was mir Google nicht verschweigt), womit ich mir einen anstrengenden Fußmarsch erspart habe. Danke, Google.</p>
<p><strong>Update:</strong> <a title="Google Operating System: The New Google Maps, Now Available" href="http://googlesystem.blogspot.de/2013/05/the-new-google-maps-now-available.html?utm_source=feedly">Hier</a> erfahre ich, dass es nicht die Schuld des Firefoxen ist, dass er keine Karte anzeigen kann, sondern die des darunterliegenden Betriebssystems (dass die nochmal eine Rolle spielen im 2013er Netz&#8230;). Die Vollversion von Google Maps erfordert WebGL unter Windows, OS X oder Chrome OS; ein grundsolides Linux kann seinem Firefox nur die Lite-Version ermöglichen.</p>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=871&amp;md5=af7f6079441af432cc813e9b10277b2d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8230;or never!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[browser]]></category>
		<category><![CDATA[internet explorer]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern abend um 22:38 habe ich die wohl letzte in Deutschland (oder im ganzen Netz?) arbeitende Browserweiche gefunden. Im Einsatz: Google Chrome 26, offensichtlich an old internet browser. Und ich weiß jetzt nicht, was ich lustiger finden soll: die etwas &#8230; <a href="http://konstantinklein.com/die-letzte-aktive-browserweiche-deutschlands/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_865" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-865" alt="You must install Microsoft Internet Explorer 4.0 or never." src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/ornever.png" width="600" height="375" /><p class="wp-caption-text">You must install Microsoft Internet Explorer 4.0 or never.</p></div>
<p>Gestern abend um 22:38 habe ich die wohl letzte in Deutschland (oder im ganzen Netz?) arbeitende Browserweiche gefunden. Im Einsatz: Google Chrome 26, offensichtlich <em>an old internet browser</em>. Und ich weiß jetzt nicht, was ich lustiger finden soll: die etwas verklausulierte Drohung &#8220;<em>or never</em>&#8221; oder die Tatsache, dass die von mir pflichtschuldig verpixelte Domain mit dem Nachnamen eines bekannten deutschen Netzthemen-Journalisten identisch ist, der mit Vornamen &#8220;Frank&#8221; heißt.</p>
<p>(Spoiler: Ich nehme stark an, dass das da oben <em>nicht</em> Franks Homepage ist, wie man es in den Zeiten von Browserweichen gerne nannte.)</p>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=866&amp;md5=4a1dd1c28a69e932ef1006ed92e65bb2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weil wir schon mal dabei sind&#8230;</title>
		<link>http://konstantinklein.com/werbung-fuer-netzneutralitaet/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 11:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;hier etwas Werbung (oder ist es doch redaktioneller Inhalt?): (Hintergrund)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;hier etwas Werbung (oder ist es doch redaktioneller Inhalt?):</p>
<p><a href="http://echtesnetz.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-859" alt="Nur mit echtem Netz gibt es echte Innovation!" src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/Telekom-Kampagne-Innovation_final_klein-e1368616306822.png" width="600" height="375" /></a></p>
<p>(<a title="netzpolitik.org: Netzneutralität = Medienvielfalt, echte Innovationen und grenzenlose Liebe" href="https://netzpolitik.org/2013/netzneutralitat-medienvielfalt-echte-innovationen-und-grenzenlose-liebe/">Hintergrund</a>)</p>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=860&amp;md5=905f80b60d3c2bc3f492a93f06fbfcf2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Analog-Käse</title>
		<link>http://konstantinklein.com/analogie-um-die-sache-mit-nerviger-werbung-nochmal-zu-erklaeren/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 09:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wg. der Sache mit den Adblockern: Einerseits verstehe ich meine Position (die ja nicht nur meine zu sein scheint, sondern auch die von vielen Mitmenschen, die in den letzten Tagen auf Adblock Plus aufmerksam geworden sind und ihn installiert haben) &#8230; <a href="http://konstantinklein.com/analogie-um-die-sache-mit-nerviger-werbung-nochmal-zu-erklaeren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_850" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class=" wp-image-850 " alt="We the Net People" src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/wethenetpeople-300x53.png" width="300" height="53" /><p class="wp-caption-text">We the Net People</p></div>
<p>Wg. der Sache mit den Adblockern: Einerseits verstehe ich <a title="Schuss nach hinten" href="http://konstantinklein.com/wie-sich-die-werbetreibende-wirtschaft-einmal-richtig-in-den-fuss-schoss/">meine Position</a> (die ja nicht nur meine zu sein scheint, sondern auch die von vielen Mitmenschen, die in den letzten Tagen auf Adblock Plus aufmerksam geworden sind und ihn installiert haben) ohne jegliches Nachfragen und halte sie nach wie vor für absolut richtig. Andererseits entwickele ich allmählich ein gewisses Mitgefühl für diejenigen, die sich tatsächlich nicht vorstellen können, dass <em>We the Net People</em> durchaus bereit sind, für <strong>Qualitäts</strong>journalismus (im Gegensatz zu drittverwerteten Agenturmeldungen) mit Geld und/oder Aufmerksamkeit zu bezahlen.</p>
<p>Um es nochmal zu erklären: Werbung an sich ist ein Geschäftsmodell, mit dem auch Nutzer eines Adblockers leben können, ohne es zwangsweise auszubremsen. Glaube ich wenigstens. Das Problem ist der <em>Nervfaktor</em> der letztendlich geblockten Werbung. Internetwerber, zumindest im deutschen Sprachraum, wollen eben nicht nur <a title="Frank Patalong: Apropos Adblocker" href="http://blog.patalong.info/?p=1312">mit &#8220;ein wenig Bling Bling&#8221;</a> die Angebote finanzieren, sondern mit einer Riesenportion BLINGSCHEPPERDOINGTRÖÖTBLINKBLINK.</p>
<p><span id="more-849"></span>Eine Analogie, die manchem wie Käse vorkommen mag: Ich kenne das Verhalten von Reportern elektronischer Medien auf beiden Seiten des Atlantik. Meine Erfahrung, ungefähr seit 1989: In Deutschland warten Reporter auf sog. &#8220;Lunger-Terminen&#8221; vor Sitzungssälen, Konferenzräumen oder auch Gebäuden, bis sich ein potentieller sog. &#8220;O-Ton-Geber&#8221; blicken lässt. Auf den stürzen sich dann alle, drängeln sich um die beste Sichtposition, schubsen dem wehrlosen O-Ton-Geber die Puschel (die Windschütze mit den Senderlogos) ins Gesicht, die Fotografen brüllen &#8220;Mikro runter&#8221;, die Mikrohalter verfluchen die Fotografen wegen des verhunzten O-Tons, und es ist eine wahre Pracht.</p>
<p>In den USA (1996 bis 2003) habe ich die gleiche Lage immer anders erlebt: Auf Lungerterminen hat man schließlich genug Zeit, sich mit den Kollegen abzusprechen, baut die Kameras im Viertelkreis um ein gemeinsam genutztes Mikrostativ auf, zu dem der O-Ton-Geber dann höflich gebeten wird, alle haben einen ungestörten Blick auf den Sprecher und einen ungestörten Ton desselben und überhaupt sehr viel weniger Streß. Das Reportergedrängel habe ich dort nur in Filmen gesehen; es ist auch unnötig, denn bei Lunger-Terminen gibt es nun mal keine exklusiven Töne (außer man bittet den O-Ton-Geber schon vorher zum Exklusiv-Interview, aber das bekommen die anderen Lungerer ja nicht mit =&gt; wieder kein Geschubse).</p>
<div id="attachment_852" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://konstantinklein.com/analogie-um-die-sache-mit-nerviger-werbung-nochmal-zu-erklaeren/bostonglobe/" rel="attachment wp-att-852"><img class="size-medium wp-image-852" alt="Dezente Werbung des Boston Globe" src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/bostonglobe-300x153.png" width="300" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Dezente Werbung des Boston Globe</p></div>
<p>Ungefähr genauso zivilisiert wie das Reporter-Verhalten auf Lungerterminen in Washington oder New York kommt mir das mit Menge und Daherkommensweise von Werbung auf amerikanischen News-Seiten vor. Verglichen mit dem, was ich auch auf den Seiten der Adblocker-Kampagnen-Teilnehmer SPON &amp; Co. sehe, ist dort die Werbung fast ausschließlich dezent; da blinkt nichts, da spielen sich keine Töne unaufgefordert ab, da muss ich den Adblocker auch gar nicht bemühen (siehe Beispiel Boston Globe). Weshalb ich ihn für die Domains washingtonpost.com, nytimes.com und bostonglobe.com gerne abgeschaltet habe, wie es die Kampagnenmacher sich für spiegel.de &amp; Co. so sehr wünschen.</p>
<p>Ein Hinweis für alle, die in den letzten Tagen so gegen Adblocker gepöbelt haben (ja, Herr Patalong, auch Sie sind gemeint!): Auf der <a title="Adblock Plus - Für ein Web ohne nervige Werbung" href="https://adblockplus.org/de/">Seite von Adblock Plus</a> steht groß, deutlich und auch ohne Lesebrille erkennbar: &#8220;Adblock Plus &#8211; Für ein Web ohne <strong>nervige</strong> Werbung!&#8221; (Hervorhebung von mir)</p>
<p><em>Capisce?</em></p>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=849&amp;md5=4eb04203bc361e701845522a763174d3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Manuell (ver)chromen</title>
		<link>http://konstantinklein.com/google-chrome-unter-linux-zum-standardbrowser-machen/</link>
		<comments>http://konstantinklein.com/google-chrome-unter-linux-zum-standardbrowser-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 07:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[TechLeben]]></category>
		<category><![CDATA[browser]]></category>
		<category><![CDATA[gnu/linux]]></category>
		<category><![CDATA[google chrome]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[standardbrowser]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Lösung für ein Problem, das nur eine winzige Minderheit von Linux-Usern überhaupt haben dürfte (wahrscheinlich wissen es alle außer mir, steht trotzdem hier, weil ich eher länglich im Netz nach einer Lösung suchen musste): Wenn sich (z.B. unter meiner &#8230; <a href="http://konstantinklein.com/google-chrome-unter-linux-zum-standardbrowser-machen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kurze Lösung für ein Problem, das nur eine winzige Minderheit von Linux-Usern überhaupt haben dürfte (wahrscheinlich wissen es alle außer mir, steht trotzdem hier, weil ich eher länglich im Netz nach einer Lösung suchen musste):</p>
<p>Wenn sich (z.B. unter meiner frischen Debian-Installation <a title="Linux Mint Debian Edition" href="http://www.linuxmint.com/download_lmde.php">LMDE</a>) der <a title="Google Chrome" href="http://google.com/chrome">Chrome-Browser</a> zwar aus dem Google-Installationspaket installieren lässt (z.B. weil die Repositories immer ein wenig hinterher sind), dann aber weder automatisch im Menu auftaucht noch sich über das GNOME-Tool oder die Kommandozeile zum Standardbrowser machen lässt, liegt es daran, dass die dazu nötige .desktop-Datei nicht an der richtigen Stelle liegt.</p>
<p>In einem solchen Fall gilt folgendes Kommando:</p>
<p><code>$ sudo cp /opt/google/chrome/google-chrome.desktop /usr/share/applications</code></p>
<p>Also: Die .desktop-Datei existiert durchaus nach der Installation, liegt aber an der falschen Stelle. Und wenn wir schon auf der Kommandozeile sind: Das CL-Tool zur Einstellung des Standard-Browsers findet sich unter</p>
<p><code>$ sudo update-alternatives --config x-www-browser</code></p>
<p>&#8230;aber das wussten wir ja längst. Danke für die Aufmerksamkeit.</p>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=843&amp;md5=951dcd6e82832a4017d4ed15b39a5313" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Linkschleuder</title>
		<link>http://konstantinklein.com/linkschleuder-5/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 15:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>

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		<description><![CDATA[Lese- und Linkstoff, gesammelt zwischen 08. Mai und 13. Mai: Adblock Plus hits back at German newspapers urging readers to disable the free-to-use ad blocker &#8211; The Next Web &#8211; Schon hat der Adblocker-Montag die Grenzen des deutschen Internet &#252;berschritten. &#8230; <a href="http://konstantinklein.com/linkschleuder-5/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lese- und Linkstoff, gesammelt zwischen 08. Mai und 13. Mai:</p>
<ul>
<li><a href="http://thenextweb.com/insider/2013/05/13/adblock-plus-hits-back-at-german-newspapers-urging-readers-to-disable-their-ad-blocker/">Adblock Plus hits back at German newspapers urging readers to disable the free-to-use ad blocker &#8211; The Next Web</a> &#8211; Schon hat der Adblocker-Montag die Grenzen des deutschen Internet &uuml;berschritten. Und von jenseits der Grenzen erfahre ich, wie Adblocker plus auf die Kampagne deutscher Medienseiten reagiert.</li>
<li><a href="http://astefanowitsch.tumblr.com/post/50330120755/die-piratenpartei-vor-dem-k-o">Ephemera &#8211; Die Piratenpartei vor dem K.O.</a> &#8211; Und Anatol S. nennt es eine &quot;Katastrophe&quot;, dass sich die Piraten nicht auf einen dauernden Online-Parteitag einigen konnten.</li>
<li><a href="https://www.taz.de/!116141/">Parteitage bleiben offline: Ein unfassbares Eigentor &#8211; taz.de</a> &#8211; Habe die Bezahlschranke weggeglickt, um diesen Kommentar zu lesen. Wie kriege ich sie jetzt wieder her? Na gut, dann flattr ich den Text eben.</li>
<li><a href="http://futurezone.at/digitallife/15786-wie-man-mehr-aus-dropbox-macht.php">Wie man mehr aus Dropbox macht | Digital Life | futurezone.at: Technology-News</a> &#8211; Habe gerade erstmal weniger aus meiner Dropbox gemacht. 8,5 GB im Gratisaccount reichen auch&#8230;</li>
<li><a href="http://blog.xwolf.de/2013/05/12/schritte-zur-onlinebeteiligung-bei-den-piraten/">xwolf &rsaquo; Schritte zur Onlinebeteiligung bei den Piraten</a> &#8211; Ein Altblogger und (was mir neu war) Pirat zum Thema Onlinedemokratie und Onlinebanking. Lesenswerter, als es sich hier liest.</li>
<li><a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/2755/kurze-theorie-der-leser-dieser-bastarde/">Kurze Theorie der Leser, dieser Bastarde | Deadline</a> &#8211; &#8230;das dritte Gebot allen Schreibens: &laquo;Es ist die heilige Pflicht jedes Schreibenden, Idioten zu &auml;rgern.&raquo;</li>
<li><a href="http://www.blog-cj.de/blog/2013/05/09/leben-in-den-medialen-paralleluniversen/">Leben in den medialen Paralleluniversen &#8211; JakBlog</a> &#8211; Empfohlen mit einem tief empfundenen &quot;Seufz!&quot;: Sie raffen es einfach nicht.</li>
<li><a href="http://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/liberalisierung-wird-zurueckgedreht-das-geheime-gemauschel-der-telekom-mit-der-politik-seite-all/8156298-all.html">Liberalisierung wird zur&uuml;ckgedreht: Das geheime Gemauschel der Telekom mit der Politik &#8211; Digitale Welt &#8211; Technologie &#8211; Wirtschaftswoche</a> &#8211; Gro&szlig;es Aha-Erlebnis dank WiWo.</li>
</ul>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=772&amp;md5=0bec04c0b030c71176c5f58b9126cbf6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schuss nach hinten</title>
		<link>http://konstantinklein.com/wie-sich-die-werbetreibende-wirtschaft-einmal-richtig-in-den-fuss-schoss/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[overlay]]></category>
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		<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[werbeblocker]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt so Tage, an denen ich erst spät Ins Internet Gehe™, wie es die Internetversteher in Politik und Wirtschaft gerne formulieren. Heute ist so ein Tag. Vom Aufstehen bis ungefähr jetzt war Sachen erledigen, Mail lesen (uffm Henndie), Sachen &#8230; <a href="http://konstantinklein.com/wie-sich-die-werbetreibende-wirtschaft-einmal-richtig-in-den-fuss-schoss/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt so Tage, an denen ich erst spät Ins Internet Gehe™, wie es die Internetversteher in Politik und Wirtschaft gerne formulieren. Heute ist so ein Tag. Vom Aufstehen bis ungefähr jetzt war Sachen erledigen, Mail lesen (uffm Henndie), Sachen erledigen, Döner essen, Twitter lesen (uffm Henndie) und so Zeuch. Und nur beim Seitenblick uff det Henndie fiel mir auf, dass heute irgendwas mit Werbeblockern ist.</p>
<p>Jetzt also Internet, Blick zunächst in <del>die Feedsammlung</del> nee, war ein Link auf Facebook. Dort ziemlich weit vorne, ein wütender Ausbruch von Meike Lobo: <a title="Fuck you, I'm human - Sie nutzen einen Werbeblocker, my ass." href="http://www.fraumeike.de/2013/sie-nutzen-einen-werbeblocker-my-ass/">Sie nutzen einen Werbeblocker, my ass</a>. Inhalt ungefähr: Die im deutschsprachigen Internetz vertretenen Nachrichtenquellen machen mimimi, weil ihnen die bösen Adblocker das Geschäft kaputt machen. Ich habe nachgeguckt: Im Fall von SParGEL Online sieht das ungefähr so aus:</p>
<div id="attachment_830" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-830" alt="SParGEL Online weint wg. Adblocker" src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/sponheult.png" width="600" height="159" /><p class="wp-caption-text">SParGEL Online weint wg. Adblocker</p></div>
<p>Zugegeben: Der schicke Verlauf ins Nichts ist von mir; im Original geht die Sache noch ein paar Zentimeter weiter. Unter anderem auf der Peinlichkeitsskala.</p>
<p><span id="more-829"></span>Nun hoffe ich doch, dass ich mit dem <a title="onMouseOver" href="http://konstantinklein.com/online-werbung-die-gefaellt-oder-wenigstens-nicht-soo-auf-den-nerv-geht/">Eintrag von neulich</a> nicht etwas losgetreten habe (Anmerkung: eher nicht, aber glauben Sie an Zufälle?).</p>
<p>Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ich weiß, dass sich journalistische Angebote irgendwie finanzieren müssen. Wenn ich die Wahl habe zwischen Bezahlschranken und Werbung, habe ich mich schon mal für die Bezahlschranken entschieden; ich habe z.B. jahrelang Abogebühren für <a title="Salon" href="http://salon.com">salon.com</a> bezahlt, solange, bis Salon die Bezahlschranke abbaute und wieder voll auf Werbung setzte. Wenn ein Medium aber darauf verzichtet (sprich: mir gar keine Möglichkeit zur Bezahlung anbietet), ist mir Werbung als Bezahlform durchaus recht (und billig, hähä!).</p>
<p>Die Sache ist nur so, liebe werbetreibende Wirtschaft: Werbung funktioniert zumindest bei mir immer besser, je weniger sie auf die Nerven geht. Mit anderen Worten: Je mehr eurer Werbeideen aus der Ecke kreativ=aufdringlich kommen, desto eher schießt ihr euch damit bei mir in den Fuß. Und ich fürchte, ich bin mit dieser Einstellung nicht allein. Als Negativbeispiel habe ich gerade erst das <del>Abschleppunternehmen</del> Carsharingunternehmen DriveNow (dessen Dienste ich im Gegensatz zu seiner Werbung durchaus schätze) <a title="onMouseOver" href="http://konstantinklein.com/online-werbung-die-gefaellt-oder-wenigstens-nicht-soo-auf-den-nerv-geht/">angeprangert</a>. Und wenn der SParGEL im oben gnädigerweise ausgeblendeten Beispiel auch noch behauptet, nur unaufdringliche Werbung zu schalten, empfehle ich den SParGEL-Bauern, doch mal ihre Adblocker auszuschalten und z.B. das Geflacker von immowelt.de (linkt euch doch selbst!™) auszuhalten.</p>
<p>Solange ihr das aber nicht kapiert und euch immer aufdringlicher vor den eigentlichen Inhalt der aufgerufenen Seiten schiebt, solange kann ich <a title="Fuck you, I'm human: Sie nutzen einen Werbeblocker, my ass!" href="http://www.fraumeike.de/2013/sie-nutzen-einen-werbeblocker-my-ass/">Frau Meike</a> aber so was von gut verstehen:</p>
<blockquote><p>Eher sterbe ich an einem Herzinfarkt und verfaule mit größtmöglicher Geruchsbelästigung vor meinem Computer sitzend, als dass ich meinen Werbeblocker ausschalte.</p></blockquote>
<p>Noch was Lustiges zum Abschluss, liebe Werbetreibende: Nach dem Artikel vom letzten Freitag habe ich doch, entgegen der darin getroffenen Ankündigung, glatt vergessen, den Adblocker einzuschalten (woher sollte ich schon sonst wissen, wie nervig Werbung auf SParGEL Online ist?). Mit Eurer Kampagne habt ihr mich da an was erinnert&#8230;</p>
<p>Klick.</p>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=829&amp;md5=d311cc413cbf3c7bf41bddaadcf4405f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>This is how I work</title>
		<link>http://konstantinklein.com/this-is-how-i-work/</link>
		<comments>http://konstantinklein.com/this-is-how-i-work/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 11:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat jemand was losgetreten: Eine meiner Lieblingsreihen im Internet ist “This is how I work” beim Gawker-Blog Lifehacker. Nun gibt es bei den deutschen Bloggern einige, die sehr fleißig und organisiert sind, es gibt die hin-und-wieder-Blogger *hüstel*, die Foodblogger &#8230; <a href="http://konstantinklein.com/this-is-how-i-work/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Da hat jemand <a title="This is how I work | Isabella Donnerhall" href="http://www.donnerhallen.de/2013/05/07/this-is-how-i-work/">was losgetreten</a>:</em></p>
<blockquote><p>Eine meiner Lieblingsreihen im Internet ist “<a title="This is how I work" href="http://lifehacker.com/tag/how-i-work" target="_blank">This is how I work</a>” beim Gawker-Blog Lifehacker.</p>
<p>Nun gibt es bei den deutschen Bloggern einige, die sehr fleißig und organisiert sind, es gibt die hin-und-wieder-Blogger *hüstel*, die Foodblogger und wahrscheinlich noch einige andere Typen die mir nicht einfallen. Da würde es mich bei einigen sehr interessieren, wie sie denn so arbeiten.</p></blockquote>
<p><em>Frau Gröner hat <a title="Anke Gröner: This is how I work" href="http://www.ankegroener.de/?p=19090&amp;utm_source=feedly">es aufgegriffen</a>, und weil auch ich zu ungefragter Selbstauskunft neige, greife ich jetzt ebenfalls:</em></p>
<p><strong>Blogger-Typ:</strong> unsortiert. Vor allem Technik, Politik, Medienkram. Und weiterhin unsortiertes.<br />
<strong>Gerätschaften digital:</strong> Asus Netbox mit <a title="Linux Mint Debian Edition" href="http://blog.linuxmint.com/?p=2346">LMDE</a>, Acer Aspire One Notebook mit LMDE, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00BOGC65G/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B00BOGC65G&amp;linkCode=as2&amp;tag=bluelectricor-21">Samsung Chromebook</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" alt="" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=bluelectricor-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B00BOGC65G" width="1" height="1" border="0" /> (faszinierendes Arbeiten in den Armen der Datenkrake!), Google Nexus 7, Motorola RAZR XT910. Irgendwo liegt noch eine Casio-Exilim-Knipse, weitgehend unbenutzt.<br />
<strong>Gerätschaften analog:</strong> Moleskine A6, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0002IL4UA/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B0002IL4UA&amp;linkCode=as2&amp;tag=bluelectricor-21">Montblanc Starwalker</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" alt="" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=bluelectricor-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0002IL4UA" width="1" height="1" border="0" /> &#8211; beides viel zu teuer. Punkt.<br />
<strong>Arbeitsweise:</strong> Sagen wir mal: assoziativ.</p>
<p><span id="more-819"></span><strong>Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?</strong> Unter der Haube brummt <a title="WordPress" href="http://wordpress.org">WordPress</a>. In den frühen Tagen habe ich viel mit anderen Systemen herumgespielt, von denen heute keiner mehr etwas weiß; seit 2007 oder 2008 ist es WordPress, und obwohl ich <a title="WordPress kann jeder" href="http://konstantinklein.com/wordpress-kann-jeder/">manchmal unzufrieden</a>, manchmal auch nur <a title="Markdown FTW!" href="http://konstantinklein.com/markdown-ftw/">neugierig auf etwas Neues</a> bin, halte ich mich zur Abwechslung an den getwitterten Rat eines <a title="Volker Weber: vowe.net" href="http://vowe.net">klugen Menschen</a> und versuche, eine ruhige Hand zu bewahren. Für die Recherche habe ich das große weite Internet, die Suchmaschine meiner Wahl heißt <a title="DuckDuckGo" href="http://duckduckgo.com">DuckDuckGo</a>, um bei allem Google-Fantum die Spuren doch etwas weiter zu verteilen (Hinweis: DuckDuckGo speichert nicht und trackt nicht!). Für Bookmarks nutze ich <a title="pinboard.in" href="https://pinboard.in/">pinboard.in</a>, und daraus erstellt WordPress mit einem <a title="Postalicious" href="http://neop.gbtopia.com/?p=108">eigentlich veralteten Plugin</a> auch die jetzt wieder eingeführten Linkschleudern auf dieser Seite. Gefundene Texte speichere ich zwischendurch mit <a title="Instapaper" href="http://instapaper.com">Instapaper</a>.</p>
<p><strong>Wo sammelst du deine Blogideen?</strong> Augen und Ohren offenhalten. Medien konsumieren. Feeds lesen (vor dem angekündigten Ende des Guglrieders via <a title="Feedly" href="http://feedly.com">Feedly</a>). Ideen notieren mit <a title="Evernote" href="http://evernote.com">Evernote</a> oder gleich umsetzen. Am liebsten gleich umsetzen &#8211; obwohl das Tippen einer längeren Geschichte in der <a title="WordPress - Android Apps auf Google Play" href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.wordpress.android">WordPress-Android-App</a> doch so mühsam ist, dass ich gerne warte, bis ich wieder an einer Tastatur sitze.</p>
<p><strong>Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?</strong> Wenn ich hier <a title="Anke Gröner: This is how I work" href="http://www.ankegroener.de/?p=19090&amp;utm_source=feedly">Frau Gröner zitieren</a> darf:</p>
<blockquote><p>Haha. Zeitsparen im Internet? Ich lachte.</p></blockquote>
<p>Dem habe ich nichts hinzuzufügen.</p>
<p><strong>Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?</strong> Na, aber sicher. Seit ich vor fünf Jahren den Begriff &#8220;Burnout&#8221; persönlich kennengelernt habe, bemühe ich mich, Stress zu minimieren. Das geht (ach was!) leider weniger oft, als gut für mich wäre; bei der Selbstorganisation habe ich aber große Fortschritte gemacht. Dazu gehört eine To Do List, und nach vielen Experimenten von Google Tasks (dann doch zu simpel) über <a title="Wunderlist" href="http://wunderlist.com">Wunderlist</a> (1 und 2) und <a title="Remember the Milk" href="http://rememberthemilk.com">Remember the Milk</a> bin ich bei <a title="TeuxDeux" href="http://teuxdeux.com">TeuxDeux</a> gelandet. Weil ich ein Faible für einfache Lösungen im eleganten Design habe.</p>
<p>Übrigens: Für meine Redaktion arbeite ich an einer eigenen gruppenorientierten Task-Lösung. Das Projekt gibt es seit 2010, seit 2011 ruht es. Aber jetzt könnte es weitergehen &#8211; möglicherweise bald ein Thema auf diesen Seiten&#8230;</p>
<p><strong>Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?</strong> Erstaunlicherweise: der Fernseher. Erstaunlich ist es, weil ich vergleichsweise selten die Glotze anmache. Weniger erstaunlich ist es, wenn man weiß, dass ich beim Fernsehen arbeite und zumindest ab und zu sehen möchte, was die anderen in der Branche so treiben.</p>
<p><strong>Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?</strong> Möglich. Mit-Geld-umgehen gehört sicher nicht dazu.</p>
<p><strong>Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?</strong> Nichts. Ich habe jahrelang bei Radiosendern gearbeitet, die überwiegend Musik ausstrahlten. Gedudel kann ich seither nur noch schwer ab. Gelegentlich schalte ich mein <a title="Zu-spät-Radio" href="http://konstantinklein.com/wie-ich-einmal-zu-spaet-das-radio-einschaltete/">Internet-Radio</a> ein und suche nach der Musik zur aktuellen Stimmung.</p>
<p><strong>Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?</strong> Wenn ich die Frage mal korrigieren darf: Beide Vögel sind nachtaktiv (wie ich weiß, seitdem ich im Grünen lebe und nachts Nachtigallen zuhören darf, also schon ziemlich lang), von &#8220;oder&#8221; kann also keine Rede sein. Wenn ich darf, wie ich will, bin ich ein Spätmensch. Der Beruf (Frühsendungen, aktuelle und Bereitschaftsdienste) hat mich jedoch gelehrt, einzuschlafen (und wieder aufzuwachen), wenn es in den Tages- oder Nachtablauf passt. Also: variabel.</p>
<p><strong>Eher introvertiert oder extrovertiert?</strong> Ganz klar: intro. Das passt nicht wirklich zusammen mit meinem beruflichen Verhalten, vor Mikrophonen, Kameras oder auch mehr oder weniger großen Menschenansammlungen frei zu sprechen (und dabei hoffentlich auch rüberzubringen, was ich rüberbringen will), ist aber trotzdem so. Nach einem Arbeitstag bin ich oft froh, erst einmal von niemandem angequatscht zu werden (er hat &#8220;angequatscht&#8221; gesagt!) und niemandem antworten zu müssen. In der S-Bahn bin ich derjenige, der so verbiestert guckt.</p>
<p><strong>Wer sollte diese Fragen auch beantworten?</strong> Jeder, der es nach dem Lesen dieser Antworten will. Ich freue mich über Trackbacks, weil ich so immer wieder neue Blogs für den Feedreader finde.</p>
<p><strong>Der beste Rat den du je bekommen hast?</strong> Dazu habe ich doch <a title="Brief an die (über)nächste Generation" href="http://konstantinklein.com/brief-an-die-ubernachste-journalisten-generation/">gerade erst etwas</a> geschrieben. Habe mich nur nicht an den Rat gehalten. Was vielleicht auch gut so war. Trotzdem: bester Rat.</p>
<p><strong>Noch irgendwas wichtiges?</strong> <a title="Industrial Technology and Witchcraft: Der verwechselte Hauptmann von Köpenick" href="http://www.archiv-textlab.de/itw8/index.php/ITW/8469/">»Wichtig is jarnischt, dafür is de Welt zu groß.«</a></p>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=819&amp;md5=c6f57740997ad80619d044016c2c4a83" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Brief an die (über)nächste Generation</title>
		<link>http://konstantinklein.com/brief-an-die-ubernachste-journalisten-generation/</link>
		<comments>http://konstantinklein.com/brief-an-die-ubernachste-journalisten-generation/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 20:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[München Hauptbahnhof, in den späten siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der Student K. bringt seine flugängstliche Mutter zum Nachtzug nach Hamburg. Auf dem Bahnsteig treffen sie den (Dienst-)Reisebegleiter der Mutter, einen bekannten Fernsehjournalisten (OK, mehr als 20 Jahre nach dem &#8230; <a href="http://konstantinklein.com/brief-an-die-ubernachste-journalisten-generation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_791" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://konstantinklein.com/brief-an-die-ubernachste-journalisten-generation/2012-01-22-12-37-43/" rel="attachment wp-att-791"><img class="size-medium wp-image-791" alt="München Hbf. (über 30 Jahre später)" src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/2012-01-22-12.37.43-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">München Hbf. (über 30 Jahre später)</p></div>
<p>München Hauptbahnhof, in den späten siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der Student K. bringt seine flugängstliche Mutter zum Nachtzug nach Hamburg. Auf dem Bahnsteig treffen sie den (Dienst-)Reisebegleiter der Mutter, einen bekannten Fernsehjournalisten (OK, mehr als 20 Jahre nach dem Tod des Betroffenen ist es kein <em>name dropping</em> mehr &#8211; es war <a title="Wikipedia.org: Robert Lembke" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Lembke">Robert Lembke</a>). Und der erkundigte sich zunächst nach dem Berufsziel des Studenten K. und kommentiert dessen Antwort &#8220;Journalist&#8221; dann mit der lapidaren Frage, ob ich, also der Student K., denn nicht lieber was Anständiges lernen wolle.</p>
<p>Damals hielt ich das für einen Routinewitz und lachte höflich. Inzwischen, nach über dreißig Jahren im öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem unserer Republik, davon netto mehr als 23 im Status eines Festangestellten, erwische ich mich immer öfter dabei, jungen Menschen die gleiche Frage zu stellen und es nicht als Witz zu meinen.</p>
<p>Was ist passiert?</p>
<p><span id="more-778"></span></p>
<p>Zur Zeit des Treffens auf dem Münchner Hauptbahnhof war die deutsche Medienwelt noch in Ordnung. Es gab Zeitungen und Zeitschriften, und es gab die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Es gab zwar auch schon sowas wie das &#8220;Zeitungssterben&#8221;, von dem wir in Uni-Seminaren hörten, und das uns ähnlich exotisch wie das wenig später aufkommende &#8220;<a title="Wikipedia.org: Waldsterben" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Waldsterben">Waldsterben</a>&#8221; vorkam &#8211; beides war was für entlegende Gegenden wie die Pfalz oder den nördlichen Schwarzwald. Für uns mehr oder weniger urbane Journalistik-Studenten galt: Nach Abschluss von Ausbildung und/oder Studium würde sich uns eine glänzende Zukunft auftun, die uns bis an den Schreibtisch eines <a title="Wikipedia.org: Volker Herres" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Herres">ARD-Programmdirektors</a>, <a title="Wikipedia.org: Kurt Kister" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Kister">SZ-Chefredakteurs</a> oder Internet-Experten der Deutschen Welle führen würde.</p>
<div id="attachment_779" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://konstantinklein.com/brief-an-die-ubernachste-journalisten-generation/expert/" rel="attachment wp-att-779"><img class=" wp-image-779 " alt="Konstantin Klein, DW Internet Expert" src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/expert-300x181.jpg" width="300" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Konstantin Klein, DW Internet Expert</p></div>
<p>Ich habe den Internet-Experten erwischt (s. Bild &#8211; schluchz!). Aber das wusste ich damals noch nicht. Es gab ja auch noch kein (öffentlich zugängliches) Internet. Wir hatten nur <a title="Wikipedia.org: Bildschirmtext" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirmtext">btx</a> und mussten alles zu Fuß.</p>
<p>Was ich sagen will: Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn war Journalismus vielleicht nicht die angesehenste Möglichkeit von allen, sein Geld zu verdienen. Mit Zukunftsangst hatte Journalismus &#8211; zumindest, wenn man das Abschlusszeugnis <a title="Wikipedia.org: Deutsche Journalistenschule" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Journalistenschule">einer anerkannten Schule</a> in der Tasche hatte &#8211; aber auch nichts zu tun.</p>
<p>Ich denke, das ist inzwischen anders geworden.</p>
<p>Ich sehe es vor der eigenen Bürotür, wo (also nicht direkt vor meinem Büro, aber doch im selben Gebäude) Volontäre, die beim Antritt des Volontariates schon mehr Qualifikationen haben als ich beim Abschluss meiner Ausbildung, nach anderthalb Jahren nur mit Glück in ein einigermaßen beständiges Beschäftigungsverhältnis übernommen werden können.</p>
<p>Ich sehe es am Verhalten deutscher Zeitungsverleger, die im Jahr 30 nach der Einführung besagten Bildschirmtextes immer noch keine Ahnung haben, wie sie mit der <a title="Wikipedia.org: Disruptive Technologie" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Disruptive_technology"><em>disruptive technology</em></a>, die sich &#8220;World Wide Web&#8221; nennt, fertigwerden sollen, die auf <em>walled gardens</em> mit Bezahlschranken setzen, über nicht existierende &#8220;Kostenloskulturen&#8221; wettern, die Leistungsschutzrechte fordern (und zum allgemeinen Entsetzen bekommen) &#8211; und trotzdem keinen Plan für das wirtschaftliche Überleben einer ganzen Branche (und der in ihr beschäftigten Menschen) haben.</p>
<p>Ich sehe es auch am Verhalten der Programmverantwortlichen, die &#8211; auch wenn sie es nicht zugeben &#8211; Journalismus vielleicht als die wichtigste, aber nicht als die wirtschaftlichste Form des Programm-Machens ansehen und stattdessen lieber auf Unterhaltung und Talk setzen (ja, ich weiß, dass Talkshows auch als Journalismus durchgehen sollen). Ich sehe es schließlich an der Herausforderung an meinen eigenen Arbeitgeber, der seit zehn Jahren mit immer weniger Geld immer mehr journalistische Programme gemacht hat.</p>
<p>Und ich sehe es, wenn ich ins Netz gucke, in das Medium, in dem jeder eine Stimme hat, der eine haben will, und dort von den unglaublichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berichten kann, denen sich ein Journalist heute gegenüber sieht, von den Möglichkeiten einerseits, mit einigen in der Hand gehaltenen Geräte journalistische Inhalte herzustellen und zu publizieren, und von den unsicheren und/oder beschämend niedrigen Einkommen, die damit zu erzielen sind &#8211; wenn überhaupt.</p>
<p>Auf den re:publicas, auf denen ich war, wie auf der diesjährigen, auf der ich nicht war, ist immer wieder von den Chancen zu hören, die das Medium Internet bietet, und &#8220;<a title="Sascha Lobo: Mit Wut und Pathos für ein freies Internet [#rp13]" href="https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=dDiZ-mdKr9w">Machen!</a>&#8221; ist das Gebot, das ausgeht von Berlin. Ja, ist alles richtig, das. Es ist richtig, ein eigenes Blog zu schreiben, es ist richtig, neue mediale Präsentationsformen zu erfinden und zu entwickeln, es ist richtig, auch im 21. Jahrhundert noch Journalist/in werden zu wollen.</p>
<p>Es muss nur jedem und jeder klar sein, dass es mehr denn je ein Beruf für Idealisten ist, für Selbstausbeuter und Abenteurer, für solche, die nicht nur etwas zu sagen haben, sondern es auch können und wollen, selbst wenn es auf die Kosten der eigenen Lebensqualität geht. Garantien werden nicht gegeben, und Reichtum und Schönheit gibt es anderswo schneller und sicherer. Oder, um Robert Lembke zu zitieren: Wollt ihr nicht lieber was Anständiges lernen?</p>
<p><strong>Update</strong> am nächsten Morgen: Auch anderswo beschäftigt man sich mit dem Thema. <a title="Paidcontent.org: Is it the best of times or the worst of times for journalism? Yes" href="http://paidcontent.org/2013/05/09/is-it-the-best-of-times-or-the-worst-of-times-for-journalism-yes/">Paidcontent.org &#8211; Is it the best of times or the worst of times for journalism? Yes</a>.</p>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=778&amp;md5=2cc6084d04fcdcf568466b290fa4a0d3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 18:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dinge, die man kennen lernt, wenn man nach einiger Zeit den Werbeblocker mal ausschaltet: Am Fuß der gerade gelesenen Seite wirbt zunächst Microsoft für&#8230; (schon weggeklickt) mit einem Overlay über das, was ich gerade lesen will. Sekunden später fährt ein &#8230; <a href="http://konstantinklein.com/online-werbung-die-gefaellt-oder-wenigstens-nicht-soo-auf-den-nerv-geht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dinge, die man kennen lernt, wenn man nach einiger Zeit den Werbeblocker mal ausschaltet:</p>
<div id="attachment_773" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/drivenow.png"><img class="size-full wp-image-773" alt="DriveNow bremst onMouseOver" src="http://konstantinklein.com/wp-content/uploads/2013/05/drivenow.png" width="600" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">DriveNow bremst onMouseOver</p></div>
<p>Am Fuß der gerade gelesenen Seite wirbt zunächst Microsoft für&#8230; (schon weggeklickt) mit einem Overlay über das, was ich gerade lesen will. Sekunden später fährt ein BMW X1 der mir durch vertrauensvolle Nutzung vertrauten Firma DriveNow von rechts nach links über den Seitenfuß und schleppt <del>die ganze Stadt</del> ein Werbebanner hinter sich her. Und das Spielkind in mir freut sich, dass es den BMW mit dem Mauszeiger (wg. Screenshot-Einstellungen nicht im Bild zu sehen) anhalten kann, und dass dabei die Bremslichter aufleuchten (s. Bild).</p>
<p>Schön. Zeit, den Werbeblocker wieder einzuschalten.</p>
 <p><a href="http://konstantinklein.com/?flattrss_redirect&amp;id=774&amp;md5=1c379eee468244785cf956778c1e83e7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantinklein.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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