Fürs WordPress-Protokoll

Die Suche nach einer Alternative zu WordPress an dieser Stelle ist eingeschlafen – und wie tief sie schläft!

Die Erfahrung mit dem WordPress-Upgrade von Version 3.9 auf 4.0 trägt (leider?) auch nichts dazu bei, die Suche wieder zu starten. Das Upgrade verlief absolut problemlos, incl. Datenbankupdate, das extra angeschubst werden muss, weit unter einer Minute. Problemlose Upgrades sind bei WordPress vielleicht nicht garantiert; außergewöhnlich sind sie aber ganz und gar nicht (ich glaube, mir ist nur ein einziges Upgrade in den letzten sechs Jahren in die Grütze gegangen).

Neue Funktionen für ein flüssigeres Arbeiten teste ich jetzt nicht; dieser Text schreibt sich wie jeder andere. Liest sich auch wie jeder andere. Sorry.

Auf Facebook teilen +1 Auf Twitter teilen

Here we go again

Berlin, 31. August 2014, abends. Unbemerkt von der Welt, geht mein Jahresurlaub zu Ende. Er war nicht so lange wie die Pause seit dem letzten Eintrag auf diesen Seiten, aber lange genug, um sicherzustellen, dass ich morgen den Vormittag überwiegend damit verbringen werde, eine voraussichtlich vierstellige Anzahl von Mails zu scannen und eine hoffentlich nur zweistellige Anzahl von Mails wirklich lesen und beantworten zu müssen.

Der Urlaub war lange genug, um aus dem beruflichen Stress in die Ruhe zu gleiten. Ich war diszipliniert genug, um nicht einmal in meine Dienstmail zu gucken; wenn wirklich die Hütte gebrannt hätte, hatten meine Kolleginnen und Kollegen die Erlaubnis, mich anzurufen. Die Hütte hat offensichtlich nicht gebrannt, es hat niemand angerufen.

Aber auch sonst habe ich mich auf Entzug begeben, ohne ihn als solchen zu erkennen. Mein Facebook-Account ruht schon länger, aber nach den ersten Urlaubstagen merkte ich, dass ich auch nicht mehr meine Twitter-Timeline las, geschweige denn fütterte, keine Instagramme postete, nur noch einmal pro Tag meine Feeds durch las, oder auch gar nicht; ich guckte die Tagesschau nicht (immer) und bekam trotzdem kein schlechtes Gewissen.

Stattdessen lernte ich das Spazierengehen wieder. Ich bin kein Langstreckenläufer und werde auch sicher keiner mehr werden, aber rausgehen, Leute und/oder Gegend gucken und so die Zeit verbringen ist, was ich in diesem Urlaub gelernt habe.

Ach ja, amüsiert habe ich mich über die vielen vergeblichen Versuche eines Unbekannten, sich mit falschen Passwörtern und/oder falschen Usernamen in diese WordPress-Installation einzuloggen. Es mag ja sein, dass ich Urlaub hatte – die diversen Schutz-Plugins und weitere Vorsichtsmaßnahmen hatten keinen.

Morgen, 9:00 (plusminus) sitze ich wieder am Schreibtisch. Mal sehen, wie lange es dauert, bis mich der Alltag einholt.

Auf Facebook teilen +1 Auf Twitter teilen

Liebes Face-Tagebuch!

Heute im Morgengrauen, zwischen Sicherheitskontrolle und Boarding, fiel mir doch ein, wie lange ich jetzt schon ohne Facebook-Bespielung (aktiv wie passiv) auskomme (ich berichtetete), und vor allem, wie wenig Mühe mich das kostet.

Ja, es stimmt, ich habe mein Facebook-Konto stillgelegt; wer mich aus meinen Facebook-Kreisen erreichen will, muss das jetzt per Mail, SMS oder einen gesicherten Messenger (derzeit im Einsatz: TextSecure und Threema) versuchen. Die aktive Bespielung mit Inhalten findet einfach nicht statt, und die passive durch die Inhalte anderer… nun ja, ich habe dazu bei Facebook selbst schon Worte gefunden des Inhaltes, dass durch die zunehmende und zunehmend undurchsichtige Filterung durch Facebooks Maschinen meine Nachrichtenfeeds immer vorhersehbarer und langweiliger wurden. Das mag an meinem Geschmack liegen, der zu Zeiten ebenfalls sehr vorhersehbar und langweilig sein kann, aber eben nicht so vorhersehbar und langweilig wie die Inhalte, die lt. Facebook die richtigen für mich sind.

Weil das schon länger so war, habe ich zuletzt Facebook nur noch angeklickt, wenn mir arg langweilig war – nur um das Leben nach dem Klick noch langweiliger zu finden.

Und dann kam die Sache mit der unangekündigten Studie, und ich legte das Konto still, und der innere Zwang, Facebook anzuklicken, ist tatsächlich so nahe Null, dass ich ihm bisher widerstanden hatte.

Und nach so langer Zeit ohne Facebook fand ich, es wäre an der Zeit, mal drüber zu schreiben. Und ich guckte auf das Datum meines Abschiedsartikels, und es ist noch nicht einmal zwei Wochen her. Kam mir wohl nur so lange vor.

Auf Facebook teilen +1 Auf Twitter teilen