re:blog

Am Abend des ersten Tages der re:publica 15 eingeladen zu einem Treffen mit Steinzeit-Bloggern, also mit solchen, die schon Anfang des Jahrtausends das Internet vollschrieben und sich regelmäßig und heftig gegen den Verdacht zu wehren hatten, sie schrieben ein “Internet-Tagebuch”. Unter den Anwesenden (aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes der Nostalgie hier unter dem Namen des Blogs anstelle des Klarnamens) Le Sofa Blogger, Heimchen, ronsens, Eier, Erbsen, Schleim und Zeugs und yours truly, WorldWideKlein.

Was soll ich sagen? Aus allen ist etwas geworden, nur die wenigsten gingen zur rp15, und kaum einer bloggt noch.

Ich bin früh gegangen – man ist ja nicht mehr der Jüngste – und habe lang wachgelegen. Mache ich das nur noch, weil ich vergessen habe, wie Nicht-Bloggen geht? Haben die anderen ein erfüllteres Leben außerhalb des Blogs (kaum vorstellbar)?

Egal. Weiter im Blog.

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Wieder was gelernt

Es ist Dienstag, ein Arbeitstag. Und der Grund, weshalb ich diesen Arbeitstag auf der re:publica verbringen darf, ohne davon Berichte für meinen Arbeitgeber zu verfertigen, liegt darin, dass ich was lernen soll. OK, was habe ich bisher gelernt?

EUpdate

EUpdate

Wir leben im “Golden Age of Protest”, bewiesen durch die Proteste von Tunesien bis Baltimore. Wir sollten aber vom Protest allein nicht zuviel erwarten; Wechsel ist nur durch ständige Arbeit zu erreichen. Und die (siehe das Update-Flowchart von Christian Feld, nach eigenen Angaben ARD-Korrespondent auf dem Planeten Brüssel, l.) ist nicht durch noch so langes Abwarten zu erreichen, sondern durch Einmischung und Kontrolle (siehe auch den vorherigen Beitrag). Es gibt viel zu kontrollieren – packen wir’s an.

Auf der re:publica reicht es, ein Bild von Günther Oettinger zu zeigen, und alle lachen.

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Von wegen “Klassentreffen”

Wie bist du groß geworden...

Wie bist du groß geworden…

“Junge, was bist Du groß geworden!” Auch ich hatte ältere Verwandte, vor allem weiblichen Geschlechts, die nach mehrjährigem Nichtgesehenhaben zunächst nichts anderes zu sagen hatten. Was die re:publica angeht, bin ich inzwischen der ältere Onkel, der das angebliche Klassentreffen der dito Netzgemeinde zuletzt in der Berliner Kalkscheune miterlebt hat (wann kann das gewesen sein? 2011? 2012?).

Und ich stelle fest: Die re:publica ist erwachsen geworden.

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Octo-Schluss

Die Suche nach einem System für statische Blog- und andere Seiten geht übrigens weiter. Seit heute nachmittag gucke ich mir deshalb Hugo an, das seinen Namen vermutlich vor allem der Tatsache verdankt, dass es in der Programmiersprache Go geschrieben ist.

Hugo wird lokal installiert (für faule Säcke wie mich gibt es vorkompilierte Pakete für Windows, OSX, Linux und andere), rendert aus Markdown-Dateien und einem ausgewählten Theme eine statische Seite und packt die dann dorthin, wo der Mensch sie haben will.

Meine allerersten Gehversuche mit Hugo liegen noch auf dem heimischen Rechner, weil mein nahezu ungenutzten GitHub-Account schon das Zuhause für meine seinerzeitigen Experimente mit Octopress sind und ich noch nicht rausgefunden habe, ob und wie man zwei verschiedene Subdomains auf einen einzigen GitHub-Account zeigen lassen kann, ohne dass das Universum platzt.

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